georg matulaitis - Gründung der Eucharistinerinnen

Geschichte von Georg Matulaitis

Portrait vom Seligen Georg Matulaitis in der Kapelle der Eucahristinerinnen
Georg Matulaitis in der Schwesternkapelle © Eucharistinerinnen
Portrait von Georg Matulaitis
Georg Matulaitis © Eucharistinerinnen
Eine religionspädagogische Darstellung des Treffens von Georg mit den Schwestern
Georg Matulaitis im Kreis der Eucahrsitinerinnen © Eucharistinerinnen

Seliger Georg Matulaitis

Seliger Georg Matulatis ist Gründer unserer Kongregation. Er war ein Litauer und lebte von 1871 bis 1927. Liebe zu Jesus Christus und Kirche prägten sein Leben.

 

Seine Kindheit

Georg Matulaitis wurde am 13. April 1871 im Dorf Lugine, Kreis Mariampol, in Südlitauen geboren. Er das achte Kind einer Bauerfamilie. Als Dreijähriger verlor er seinen Vater und einige Jahre darauf starb seine Mutter. Sein Waisenkinschicksal war schwer und leidvoll. Mit füfzehn Jahren erkrankte er an Knochentuberkulose und litt daran bis zu seinem Lebensende. Seine Ausbildung unterbrach er aus gesundheitlichen Gründen mehrmals.

Studienjahre

Er besuchte das Gymnasiums in Mariampol und studierte Philosophie und Theologie in Kielce, Warschau und St. Petersburg. An der Geistlichen Akademie in St. Pertsburg empfing er die Priesterweihe. Das Weiterstudium führte ihn nach Fribourg in der Schweiz.

Sein Wirken

Nach der Studienzeit entfaltete wirkte er unter den Arbeitern in Warschau. Dort gründete er Kinderheime und half den Notleidenden. Sein Prinzip war, keinen Unterschied zwischen Nationalität und Religion zu machen.

Viele Jahre dozierte er an der Geistlichen Akademie in St. Petersburg. Dort reifte in ihm der Entschluss zur entschiedenen Nachfloge Jesu. Darauf hin erneuerte er den Orden der Marianer und trat ihm selber bei.

Bischof von Vilnius

1918 wurde er zum Bischof von Vilnius in Litauen ernannt. Er hatte dort wegen nationaler und politischer Zwistigkeiten der Bevölkerung viel zu erleiden.

1925 wurde sein Verzicht auf das Bischofsamt angenommen. Papst Pius XI. sandte ihn darauf als Apostolischer Visitator nach Litauen. Er beiereitete das Konkordat vor. Es wurde kurz nach seinem Tod 1927 angenommen. Seine seligsprechung fand am 28. Juni 1987 in Rom statt.

Der liturgische Gedenktag ist der 27. Januar.

Georg Matulaitis und sein geistliches Erbe

Förderer des Ordenslebens

Im Laufe seines Lebens erneuerte er das kirchliches Leben in seiner Umgebung. Er unterstützte die im Verborgenen lebenden Ordensgemeinschaften und trat 1909 selbst in den Orden der Marianer ein.

Gründung der Eucharistinerinnen

Als Bischof von Vilnius gründete er 1923 unsere Kongregation der Schwestern Dienerinnen Jesu in der Eucharistie.

 

Georg Matulaitis war vom Dienst der Kongregationen sehr bewegt. Daher rief er die Frauengemeinschaft ins Leben Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis der heiligen Jungrau Maria.

Publikationen

In deutscher Sprache:

  • Das Geistliche Tagebuch - Aufzeichnungen aus den Jahren 1911-1914. Kann über unsere Gemeinschaft bezogen werden.
  • Leben und Wirken des Seligen Georg Matulaitis, Tadeusz Gorski - Eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit über das Leben und Wirken von Georg.
  • Liste der Publikationen