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Die ersten Schwestern

1923 sieht Bischof von Vilna (Litauen), Georg Matulaitis, die Notwendigkeit der geistlichen Erneuerung in seiner Diözese. Nach dem ersten Weltkrieg sind die Menschen religiös vernachlässigt. Die Unverzichtbarkeit einer gründlichen Glaubensunterweisung wächst. Bischof Georg Matulaitis ist sehr bemüht, das religiöse Nivea zu heben. Dieses Ziel möchte er vor allem mit Hilfe der neu gegründeten Kongregation der Schwestern Dienerinnen Jesu in der Eucharistie erreichen. In der Idee des Seligen Georg Matulaitis muss die neue Schwesterngemeinschaft universal sein. Sie soll auf die Not und Bedürfnisse der Weltkirche eingehen.

Erste Niederlassung in Druja, 1923 Die erste Niederlassung in Druja 1923

Die Gemeinschaft beginnt ihr Wirken in Druja (gehört jetzt zu Weißrussland), einem unscheinbaren Ort, ehemals mit großer Bedeutung. Die ersten Schwestern leben in großer Armut und kämpfen mit vielen Schwierigkeiten. Jedoch entwickeln sie religiös-bildende und karitative Tätigkeit. Die Schwestern erteilen Unterricht am Gymnasium und gründen ein Jugendinternat, eine Schneiderinnenschule, eine Weber- und Trikotagenstube. Die armen, alleinstehenden und alten Menschen werden von ihnen im Heim aufgenommen. Sie unterweisen die Menschen im Glauben.

Vier Jahre erfahren die Schwestern die Unterstützung des Gründervaters. 1927 stirbt er in Kaunas (Litauen) beim Erfüllen seiner Aufgaben als Apostolischer Visitator.

Der zweite Weltkrieg fordert die Eucharistinerinnen heraus. Die Schwestern gründen neue Konvente in Polen und Litauen Als Antwort auf die herrschende Not, breiten die Schwestern ihre Tätigkeit bis an die Grenzen der ehemaligen Sowjetunion aus. Es entstehen neue Konvente in Kasachstan, Tadschikistan, Armenien und Russland.

1989 kommen die Schwestern im Zuge der Auswanderung aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Seit dieser Zeit wirken sie in Oberkotzau/Hof a.d.Saale mit großer Hingabe in der Schule, in pfarrlicher Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und im Besuchsdienst.

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